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SUNRISE

An den Grenzen des Machbaren

Dokumentarfilm 2024

Ein internationales Konsortium unter Leitung des Max-Planck-Instituts für Sonnensystemforschung plant den Flug des leistungsfähigsten Sonnenobservatoriums, das jemals den Erdboden verlassen hat. Getragen von einem Stratosphärenballon soll das Observatorium Sunrise III im Sommer 2022 von Schweden Richtung Kanada fliegen. Frei von Störungen der Erdatmosphäre, unter Bedingungen wie im Weltraum, soll es während des fünftägigen Fluges kontinuierlich die Sonnenoberfläche mit bisher unerreichter Präzision beobachten. Der zu erwartende Datensatz würde die Astrophysik noch jahrzehntelang beeinflussen.

 

Der Film begleitet das Team von Sunrise III in den letzten sechzehn Monaten vor dem Flug. Die wesentlichen Module sind fertig konstruiert und bekommen gerade in den Reinräumen des Göttinger Instituts ihren letzten Schliff. Die wissenschaftlichen Instrumente von Partnern aus Japan und Spanien sind auf dem Weg. Ebenso die Ballongondel, die in den USA entwickelt wurde. Nun muss das Team das gesamte System zusammenbauen, testen und zum Esrange Space Center nördlich des Polarkreis transportieren. Dort bleibt ihm etwa acht Wochen, um das Observatorium in die Stratosphäre zu bringen.

Sunrise stellt die Arbeit der Menschen ins Zentrum, die eine solche Forschungsmission überhaupt ermöglichen und zeigt, dass das gemeinsame Streben nach wissenschaftlicher Höchstleistung von unkalkulierbaren Faktoren beeinflusst wird.

Deutschland, Schweden 2024, 90 Min

ein Film von Johannes Kohout & Janek Totaro

in Kooperation mit dem Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung

Gefördert durch die Max Planck Förderstiftung

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